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René Guénon Institut für Traditionelle Studien
René Guénon

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René (Jean-Marie-Joseph) Guénon wurde 1886 in Blois, Frankreich, geboren. Er erwirbt akademische Titel in Mathematik und Philosophie und lehrt einige Jahre in Paris und, während des Krieges, in Algerien. Früh beherrscht er die griechische, lateinische, englische, italienische, deutsche, spanische, sanskritische, hebräische, arabische und später die chinesische Sprache. Zur Überraschung von Europäern und Orientalen führt er Unterhaltungen mit seinen Gesprächspartnern in ihren eigenen Sprachen, wobei er meisterhaft die Sprachen ferner Zivilisationen beherrscht und deren Geist kennt.

Das Entscheidendste in seiner Entwicklung war zweifellos das dogmatische Wissen, das er mündlich und direkt von Vertretern des Hinduismus (Schule des Shankara), des Islam (Tariqah von Scheich Elish El Kebir aus dem Geschlecht der Alkbariana) und des Taoismus (durch den geistlichen Sohn von Tong I am Luat, bedeutender taoistischer Meister) erhielt.

Sehr früh (mit nur 22 Jahren) sind seine Schriften von autoritärer Stärke, wobei die Erklärungen und Ausführungen von Themen bis zu jenem Zeitpunkt vom „offiziellen“ Orientalismus nicht beachtet wurden. Überzeugend stellte Guénon Dutzende von Hochstaplern bloß, von den ungeschickten bis zu den raffinierteren, und erwarb sich auf der einen Seite die Überraschung und Dankbarkeit jener, die nach dem authentischen Osten suchten, und handelte sich auf der anderen Seite die Verachtung und die Verfolgung einer gewaltigen Mehrheit ein, die mit ihren falschen Ausgangspunkten und Tricks überraschte.

Die bedeutendste Wertschätzung kam von orientalischen Autoritäten. Marco Pallis berichtet, dass die vollkommene Orthodoxie seiner Erläuterungen von tibetischen Priestern bestätigt wurde; Ramana Maharshi nennt Guénon „Den Großen Sufi“; die wahren taoistischen Meister nennen Guénon sofort den einzigen Westlichen des letzten Jahrhunderts, der fähig gewesen ist, den wahren Geist des Taoismus zu begreifen und zu übermitteln.

Aber was sagt Guénon selbst? „Der ganze Wert dieser Arbeit ist die authentische orientalische Lehre, die sie enthält; meine Arbeit ist es nur, diese Lehre auf die klarste und genauste Weise zu übermitteln, die mir möglich ist.“

René Guénon (sein muslimischer Name war Shaykh ‘ Abd al-Wâhid Yahyâ) starb 1951 in Kairo, wo er seit 1930 gelebt hatte, ohne jemals nach Europa zurückzukehren.




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